China ist der am schnellsten wachsende Automobilmarkt und mittlerweile der zweitgrößte der Welt - kein Wunder, dass die Autohersteller dem Land eine besonders große Bedeutung beimessen. Die »Auto China 2008« in der Hauptstadt Peking hat sich zur größten Automesse Asiens entwickelt. Um auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen, ist ein repräsentativer Auftritt unumgänglich. Um diesen effizient abzuwickeln, beauftragte Porsche die Agentur für

Marken(t)räume. Dank des in Shanghai gelagerten Standbau-Sets, das in Zusammenarbeit mit AMT gebaut wurde, und dem Einsatz lokaler Partner gelang es, die Reise- und Transportkosten zu minimieren und einen Messeauftritt nach deutschen Qualitätskriterien zu realisieren. Geplant wurde der rund 750 Quadratmeter große, zweigeschossige Messestand von Esslingen aus.

Mit über 600.000 Besuchern herrschte reger Andrang auf dem »New China International Exhibition Center«, das erst einen Monat zuvor im März 2008 fertiggestellt wurde. Über 2000 Autohersteller aus 18 Ländern nahmen an der Messe teil. Wichtige Weltpremieren wurden bewusst in Peking gefeiert. So auch bei Porsche: Der Premium-Hersteller enthüllte auf dem Messestand den neuen »Cayenne Turbo S«, einen 550 PS starken SUV für rund 180.000 Dollar. Die

steigenden Einkommen in China sorgen eben auch für Nachfrage im Top-Segment des Marktes. Der Cayenne Turbo S wurde auf einer Drehbühne mit dahinter angebrachtem Großdisplay der Weltöffentlichkeit präsentiert. Der Stand, ließ sich auf den ersten Blick durch seine architektonische Gestaltung der Marke Porsche zuordnen. Zu sehen waren außer der Weltpremiere auch

die gesamte Produktpalette von Porsche - und als Highlight für Motorsport-Fans der Rennwagen »RS Spyder«. Mit großem Interesse wurde auch der »Cayenne Hybrid« aufgenommen, in dessen Innenleben die Besucher dank transparenter Karosserieteile wertvolle Einblicke gewinnen konnten. Die Agentur für Marken(t)räume entwickelte neben der Architektur auch das Kommunikationskonzept des Messeauftritts. Bei der

Umsetzung konnte sie auf eines der Standbau-Sets von Porsche zurückgreifen, die weltweit an vier Orten gelagert werden - unter anderem in Shanghai. Durch die kurzen Wege vergünstigte sich der Transport erheblich und konnte wegen des Verzichts auf Zoll-Formalitäten besonders schnell durchgeführt werden. Das Standbau-Set wurde im Jahr 2006 ebenfalls von der Agentur

entwickelt und ist so konzipiert, dass es sich auch von Messebaufirmen handhaben lässt, die damit noch keine Erfahrung haben. Lediglich ein deutscher Supervisor war zur Qualitätskontrolle anwesend. Ergänzt wurden die in China vorliegenden Materialien durch die Exponate und ein Lamellendach aus Deutschland.