Die IAA in Frankfurt gilt als weltweit wichtigste Mobilitätsmesse – ein Publikumsmagnet mit 850.000 Besuchern, das Porsche auch 2009 für einen gezielt inszenierten Messeauftritt nutzte. Für Entwurf und Gesamtumsetzung des Auftritts zeichnete die Agentur für Marken(t)räume verantwortlich. Dabei setzte die Agentur bewusst auf eine reduzierte, schlichte Architektur, die mit ihrer Klarheit und Ordnung den Blick der Besucher auf die
ausgestellten Sportwagen lenkte. Aufwändig und innovativ war der Stand von Porsche dennoch: Vier Rahmen aus 2 Meter breiten LED-Flächen mit einer Gesamtlänge von 300m, fassten die vier präsentierten Modellreihen ein. Sie bildeten einen wirkungsvollen Kontrast zur geradlinigen Stand-Architektur und unterstützten mit bewegten Bildern die Markenbotschaft.
Zusätzlich befanden sich an der Decke großflächige, drehbare LED-Panels, die sich an Schienen über den Stand bewegten und die Besucher mit Bildern und Informationen versorgten. Mit über 1750 Quadratmetern nahm der Messestand von Porsche mehr als doppelt so viel Platz ein wie die übrigen Stände in der Halle.
Für technisch interessierte Messebesucher stand die Technik-Galerie zur Verfügung. In aller Ruhe konnten sie sich auf zwei Etagen anhand zahlreicher Exponate und interaktiver Displays über die neuesten Innovationen von Porsche informieren. So konnten sich die Besucher auch von oben einen Überblick über die mehr als 20 Porsche-Fahrzeuge verschaffen.
Die drei Weltpremieren zogen im Zentrum des Stands die Blicke auf sich: Der Porsche 911 GT3 RS, der Panamera 4S und der 911 Turbo Cabriolet zeigten sich auf einer erhöhten Bühne mittels höhenverstellbaren Drehscheiben aus verschiedene Perspektiven, die zusätzlich von den fahrbaren LED-Panels mit Film- und Bildmaterial in Szene gesetzt wurden.
Fast jeden Abend verwandelte sich der Messestand in eine stimmungsvolle Veranstaltungs-Location, von den monumentalen LED-Flächen in effektvolles Licht getaucht.